Joachim Rumohr hat erst kürzlich die Verkaufsdirektion Nord für TeamBoard übernommen. TeamBord ist der Name eines elektronischen Whiteboards, das an einen Computer angeschlossen werden kann. Und nun will Herr Rumohr mir das Gerät vorstellen. Persönlich. “Dauert maximal eine Stunde”, sagt er.
Ich gebe zu, dass ich bei Vertreterbesuch meist etwas reserviert und zurückhaltend bin. Andererseits freue ich mich über neue Impulse und Ideen, die mir helfen, Präsentationen spannender zu gestalten. Ich beginne darüber nachzudenken, wie ich ein Whiteboard mit PC-Anschluss für die anstehende Tagung eines Kunden zweckentfremden kann…
Gleich zu Beginn der Produktpräsentation muss ich lachen: Herr Rumohr hat das TeamBoard aufgebaut, an sein Notebook angeschlossen und eine kleine Skizze auf die weiße Fläche gezeichnet. Mit einem Microfasertuch (gehört zum Lieferumfang) wischt er das Whiteboard wieder blank - und dabei erinnert er mich an diese Verkäufer auf Straßenfesten, die seltsam aufgemotzte Autos wienern und damit Autopolitur aus der Weltraumforschung verkaufen wollen. Aber ich habe verstanden: TeamBoard ist ein ganz normales Whiteboard, das sich aufgrund seiner Beschichtung (Teflon?) besonders leicht reinigen lässt.
Aber es kann noch mehr, wie die Action Bar vermuten lässt:

Diese Button-Leiste befindet sich an der Unterkante des Whiteboards und kommt zum Einsatz, wenn es an einen Computer angeschlossen wird.
Alles, was auf der weißen Fläche gezeichnet oder geschrieben wird, erscheint zeitgleich auf dem Bildschirm des Rechners. So ist es beispielsweise möglich, die Inhalte parallel auf eine große Leinwand zu projizieren (ideal für große Auditorien). Und natürlich können die Inhalte später gespeichert, z.B. in PowerPoint® importiert, beliebig bearbeitet und gemailt werden. Etwas umständlich finde ich, dass man dem Computer über die Action Bar mitteilen muss, mit welcher Farbe gerade gezeichnet wird. Auch ist das Löschen einer Zeichnung am Computer einfacher, als auf dem Whiteboard (trotz Spezialbeschichtung und Microfasertuch).
Joachim Rumohr wischt meine Einwände mit einer Handbewegung beiseite und baut einen Projektor auf. Dieser projiziert das Bild des Notebooks auf die weiße Fläche, die auf diese Weise zu einer berührungsempfindlichen Leinwand (Touchscreen) geworden ist. Jetzt kann man einfach mit seinem Zeigefinger oder mit dem mitgelieferten Blanko-Stift auf der Bildfläche zeichnen und so das projizierte Bild verändern. Darüber hinaus ist es möglich, wie bei jedem Touchscreen, den Mauszeiger zu steuern und Programme zu bedienen. Damit steigt die Zahl der Einsatzmöglichkeiten sprunghaft ins Unendliche - und ich bin tatsächlich ein wenig beeindruckt.
Fassen wir zusammen:
- TeamBoard ist ein Whiteboard mit PC-Anschluss
- ideal für den Einbau in Konferenz- und Schulungsräume
- besonders leicht zu reinigen
- Speichern und Weiterverarbeiten der Inhalte via PC
- “interaktives” Präsentieren bei Nutzung als Touchscreen
(Projektor erforderlich)
Weitere Nutzungsmöglichkeiten:
- geeignet für große Auditorien, wenn die Inhalte parallel auf eine große Leinwand projiziert werden
- Spiel- und Lernprogramme für Schulklassen (lebendige Tafel)
- Spiele für Veranstaltungen und Messen (Live-Shows)
- optimale Aktivierung und Einbeziehung des Publikums bei Präsentationen (lebendige Leinwand)
Das Produkt ist über www.TeamBoard.de zu beziehen.
Alle Fotos wurden von TeamBoard [Germany] zur Verfügung gestellt.
Inzwischen ist eine neue Version der TeamBoard-Homepage online: www.teamboard.de. Ein Forum und ein Video sind hinzugekommen. Sieht ganz nett aus, wie ich finde.